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Kurzsichtigkeit (Myopie)

Eine kurzsichtige Person ist in der Lage Gegenstände in nächster Nähe klar zu sehen, kann jedoch Schwierigkeiten haben, etwas weiter entfernt liegende Gegenstände zu erkennen – Straßenschilder, Tafel oder ein auf der anderen Seite des Raums befindliches Gesicht. Kurzsichtigkeit kommt sehr häufig vor und betrifft weltweit jeden vierten Erwachsenen.

Kurzsichtigkeit

Wodurch entsteht Kurzsichtigkeit?

Kurzsichtigkeit (Myopie) entsteht, wenn das Auge eine lange Form hat, was dazu führt, dass die Lichtstrahlen zu weit vor der Netzhaut auftreffen und so die Fernsicht erschweren.

Wie auch die Weitsichtigkeit kann Myopie erblich sein. Sie wird bei Kindern oft zwischen dem 8. und 12. Lebensjahr entdeckt. Während der Kindheit und Jugend, wenn der Körper schnell wächst, kann sich Kurzsichtigkeit verschlechtern. Im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gibt es jedoch in der Regel wenige Veränderungen.

Symptome

Ein Augenspezialist kann Kurzsichtigkeit mit Hilfe einer einfachen Augenuntersuchung bestimmen. Zu den häufigsten Symptomen der Nahsichtigkeit zählen:

  • Verschwommene Fernsicht
  • Häufiges Zusammenkneifen der Augen
  • Überbeanspruchung der Augen oder Kopfschmerzen bei Versuch Gegenstände zu fixieren

Korrektion von Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit wird durch Neufokussieren der Lichtstrahlen auf der Netzhaut des Auges korrigiert. Dies erfolgt gewöhnlich durch:

  • Brillen und Kontaktlinsen: Die von den meisten Kurzsichtigen gewählte einfachste Behandlungsoption. PureVision2 Kontaktlinsen haben eine HD Optik für klares, scharfes Sehen - auch bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Operation: Operationen sind eine Option, können aber teuer sein und mehr Gefahren bergen, als Kontaktlinsen. Bei diesen Verfahren werden mit einem Laser oder durch Operationsschnitte kleine Gewebemengen von der Netzhaut entfernt.

Foto mit freundlicher Genehmigung von National Eye Institute, National Institutes of Health

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